Ehrenamtliche aus dem AWO-Mehrgenerationenhaus Altötting und den Ortsvereinen des AWO-Kreisverbandes Altötting schildern in einer Interviewreihe ihren Weg zum Ehrenamt und ihre teils in Jahrzehnten gesammelten Erfahrungen. Einige haben Tipps für künftige Ehrenamtliche. Die Interviews führte Robert Attenhauser entweder persönlich im Mehrgenerationenhaus oder telefonisch im November und Dezember 2026.

Christine Eicher, Wolfgang Reinhart und Elvira Kracher, unterstützen mit einem gemeinsamen Küchendienst Woche für Woche den Seniorennachmittag des AWO-Ortsvereins Altötting – vom Kaffeekochen bis zum Kuchenservice. Ohne die drei Helfer gäbe es diesen Nachmittag nicht.

Was hat Sie dazu bewogen sich ehrenamtlich zu engagieren?

Eicher: Ich bin seit 15 Jahren dabei, anfangs nur als Gast. Irgendwann hat man mich gefragt, ob ich nicht mitmachen möchte. So ist das entstanden.

Wie sieht Ihre Tätigkeit aus?

Eicher: Kaffee kochen, Tisch decken und vorher das Nötige einkaufen für die Seniorennachmittage und auch für Feste des Ortsvereins, Herbstfest, Muttertagsfeier

Was ist für Sie im ehrenamtlichen Alltag die größte Herausforderung?

Eicher: Eigentlich haben wir gar keine Probleme! Die Leute freuen sich, wenn wird da sind.

Kracher: Wir haben einfach nur viel Spaß! Die Leute unterhalten sich gut an diesen Nachmittagen und sagen: „Heut war’s wieder schön.“

Reinhart: Ich bin seit 1977 dabei ...

Kracher: ... er ist schon mit seinen Eltern immer da gewesen. Ich bin seit 13 Jahren dabei, mich hat einfach jemand um Hilfe gebeten. Ich war da schon in anderen Vereinen aktiv.

Wie ist das mit nicht so guten Erfahrungen? Gibt es die auch?

Kracher: Wenn keine Informationen kommen zu Sachen, die die Ehrenamtlichen betreffen. Manchmal klappt es mit der Kommunikation nicht so. Aber das betrifft nicht die ehrenamtliche Arbeit selbst. Das ist alles in Ordnung.

Was sagen Sie jemandem, der sich ganz neu für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessiert?

Kracher: Da kommen wieder junge Frauen und fragen, sollen wir Dir helfen. Da bin ich nicht abgeneigt, wenn junge Leute nachkommen. Gerade in der Arbeiterwohlfahrt ist es immer schwieriger, junge Leute dazu zubringen – weil die Arbeiterwohlfahrt gar kein Begriff mehr ist für junge Leute. Da ist es schon ganz gut, wenn beispielsweise aus der Vorstandschaft die Frauen kommen und helfen, die auch Kuchen backen und machen und helfen.

Was ist das Gute am Ehrenamt?

Kracher: Das es eine Bereicherung für das eigene Leben ist! Den motivieren die Leute, die fröhlich sind, lustig, dankbar. Das ist Motivation genug.

Eicher: Schön ist, dass aus der Nachbarschaft die Kinder mitkommen und Spaß haben – und die alten Leute freuen sich, dass die Kinder dabei sind.

Gab es Momente, die besonders schön waren?

Kracher: Es macht eigentlich immer Spaß!

Reinhart: Man macht das aus dem Herzen!

Eicher: Uns braucht’s. Weil sie sonst keinen haben der hilft. Ich mach das auch in anderen Vereinen gern. Wenn’s uns nicht gäbe, gab’s nix.

Sie schließen eine Lücke im Alltag vieler Menschen?

Eicher: Ja! Da gab es auch keinen Moment, wo ich meine Arbeit bereut hätte. Das machen wir halt gern.

Ein Wunsch zur ehrenamtlichen Arbeit?

Eicher und Kracher: Das mehr Gäste kommen! Da fehlt es manchmal an der Werbung, zum Beispiel im Stadtblatt.

Generationenfrühstück

Das Generationenfrühstück - jeden Dienstag bei uns im Mehrgenerationenhaus um 9 Uhr (außerhalb der Schulferien). Nächster Termin: Dienstag, 20.01. 2026. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer. (PDF)

 

Patenschaftsprogramm - Menschen stärken Menschen

Aktuelle Informationen zu dem Patenschaftsprogramm der AWO entnehmen Sie bitte dem Flyer. (PDF)

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