Informationen für Angehörige von Demenz-Erkrankten im AWO-Mehrgenerationenhaus Altötting

Altötting. Zuhören, aus eigener Erfahrung verstehen und weiter führen – das sind die drei Linien, die die Basis eines neuen Gesprächsangebots der Arbeiterwohlfahrt im Mehrgenerationenhaus zum Thema Demenz sind – und zwar von einer Betroffenen für Betroffene. „Premiere“ für dieses kostenlose Angebot ist am Samstag, 11. September, um 11 Uhr, im Mehrgenerationenhaus. Das Angebot leitet einmal monatlich Ina Lambach, die als Angehörige Erfahrung mit der Demenzerkrankung gesammelt hat.

Wenn plötzlich die Butter im Bad steht oder der Essenstopf im Bett, wird die Demenz sichtbar. Wenn das Vergessen eines Elternteils oder eines Partners sich in den Alltag einschleicht, sich die Rollen verschieben, dann sind viele Angehörige oft unsicher, manchmal überfordert, wissen nicht, wo in dem Wust sie anfangen und an wen sie sich wenden sollen.

Hier setzt das neue Angebot an: Ina Lambach ist seit fast 15 Jahren mit dem Thema konfrontiert, will einfach zuhören, um zu verstehen, wo die Probleme sind und daraus Tipps geben, wo es weitergehende Informationen und Hilfestellungen gibt.

Die Bezeichnung Demenz  bedeutet „Weg vom Geist“. Das kognitive Denken beim demenzkranken Menschen geht verloren −  früher erlernte Fähigkeiten sind plötzlich weg,  die Wahrnehmung ist ver-rückt. Der Betroffene hat Durst, weiß aber nicht, was er dagegen tun kann. Er sieht ein Glas Wasser, weiß aber nicht, dass   er daraus trinken könnte. Stück für Stück führt die Krankheit  weg vom Geist hin in eine eigene Welt, zu der es irgendwann keinen Zugang  mehr gibt.

Die Angehörigen fühlen sich in solchen Situationen oft gefangen in einer 24-Stunden-Dienstleistung. Aber – und das ist neben der Hilfe für die zu Pflegenden auch wichtig: Man darf sich als Pflegender selbst nicht vergessen. Und man darf um Hilfe bitten.

Die AWO organsiert im Landkreis Altötting in einer „Lokalen Allianz Menschen mit Demenz“ gemeinsam mit weiteren regionalen Einrichtungen ein Hilfsnetzwerk für an Demenz erkrankte Menschen (HilDe). Im MGH gelten die aktuellen Corona-Auflagen.

Weitere Informationen:

Link-Sammlung mit Hilfsangeboten

Artikel zum Start der Lokalen Demenz-Allianz

Mit HilDe zur Teilhabe

 

Demenz Hilfen

Corona-Regeln im MGH

Das MGH öffnet unter Beachtung von Corona-Pandemie-Auflagen mit einigen Angeboten ! Nachweise für Impfungen oder eine Genesung sind vorzulegen. Bitte erfragen Sie ggf. weitere Regelungen beim AWO-Kreisverband.

AWO regional AÖ

Zwölf Ortsvereine - etwa 1800 Mitglieder - über 250 Ehrenamtliche

Bairisch redn - ein Konversationstreff

Ein Angebot des AWO-Kreisverbandes Altötting e.V. an alle Zugereisten, pardon „Zuagroasten“, denen die bairische Sprache fremd ist: Sie können in kleinen Gruppen oder je nach Corona-Auflagen auch im Eins-zu-eins-Gespräch das Bairische kennenlernen und die Aussprache üben. Dabei geht es in diesem Konversationstreff mehr um den Spaß an der Sprach-Freude und um Land und Leute als um Grammatik und Vokabular. Neben diesem Konversationstreff gibt es noch den Bairisch-Kurs. Bitte informieren Sie sich bei Natalia Laib, Leiterin der Geschäftsstelle des Kreisverbandes, über Möglichkeiten und Termine (Telefon 08671 6639 oder per E-Mail kv.altoetting@awo-bayern.de). Servus!

Bairisch-Deutsch-Bairisch 

Regelmäßiges Kursangebot

Mehr Infos gibt es bei Natalia Laib, Telefon  08671 / 6639 oder per E-Mail kv.altoetting@awo-bayern.de

Link zu einem Artikel über den Kurs

Hinweis: Die Website awo-aoe.de befindet sich noch im Ausbau.

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.