Jahreshauptversammlung 2020: Eva Burggraf ist neues Ehrenmitglied – Ortsverband zählt aktuell 142 Mitglieder

Töging (rob). Marianne Kirchhoff-Kasböck bleibt für vier weitere Jahre Vorsitzende des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt. Die Wahl bei der Jahreshauptversammlung war einstimmig am Samstag beim Springerwirt. Temperament und Engagement gaben den Ausschlag: Eva Burggraf ist neues Ehrenmitglied. Kasböck führt den Verein bereits seit 16 Jahren. Ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt wurden von den 51 stimmberechtigten Mitgliedern zweiter Vorsitzender und Altbürgermeister Horst Krebes sowie Kassier Christine Schober. Die Aufgaben als Schriftführer übernimmt Bastian Höcketstaller von Annelies Köhler.

Köhler, von Kasböck aufgrund ihres vielfältigen Einsatzes als „Tausendsassa“ gelobt, wurde in den erweiterten Vorstand gewählt. Diesem gehören ebenfalls an: Eva Burggraf, Albert Kasböck, Mathias Krämer, Hannelore Krebes, Ilse Schmitzberger und Hermine Weidek.

Als Kassenprüfer wurden bestätigt Erwin Schmitzberger und Walter Kirchschlager. Vertreter bei der Kreiskonferenz sind Krebes, Schober und Höcketstaller.

Ursprünglich war die Jahreshauptversammlung turnusgemäß für März vorgesehen gewesen. Der Termin musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden.

Die AWO-Ortsvorsitzende Marianne Kirchhof-Kasböck sagte, der Verein zähle aktuell 192 Mitglieder, im vergangenen Jahr habe es sieben Neuzugänge gegeben und fünf Todesfälle, 2020 seien es bislang fünf Eintritte und vier Todesfälle gewesen.

Für Kasböck sind die wöchentlich 50 bis 60 Besucher des AWO-Seniorennachmittags im Rettungszentrum ein Zeichen für die Lebendigkeit des Vereins. Sei hoffe, dass sich alle Mitglieder im Verein wohl fühlten. Der Betrieb des mittlerweile seit etwa elf Jahren bestehenden Wohlfahrtsladen auch in Pandemie-Zeiten sei „nicht selbstverständlich“. Die ehrenamtlichen Helfer erhielten Applaus der Versammlung. Die Stadt unterstützt den Betrieb des Wohlfahrtsladens durch eine Beteiligung bei der Raummiete.

Kasböck berichtete von Ausflügen, Fahrten wie nach Seeon oder ins Salzburger Land und Feiern im Jahr 2019 – dem Jahr des hundertjährigen Bestehens der Arbeiterwohlfahrt. Die AWO-Vorsitzende erinnerte an Vereinsgrundsätze wie Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, die es „so gut es geht“ zu verwirklichen gelte.

Kassier Christa Schober bezifferte die Einnahmen im Jahr 2019 auf 19161 Euro, die Ausgaben auf 19398 Euro. Das Bestandsvermögen verringert sich damit zum Jahresende um etwa 237 auf 15302 Euro. Dem Entlastungsvorschlag von Kassenprüfer Kirchschlager stimmten die Versammlungsmitglieder geschlossen zu.

Die Versammlung zeichnete Eva Burggraf als neues Ehrenmitglied aus. Für Kasböck ist Burggraf  – mit Engagement vor allem bei den Seniorennachmittagen. Burggraf gehört der AWO seit dem ersten Mai 1973 an. Kasböck stellte die Eigenschaften Burggrafs bei der Arbeit im Verein heraus wie Temperament, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Lebensfreude. Sie habe das Vereinsleben über Jahre hinweg mitgeprägt.

Die Seniorennachmittage sind für Kasböck das „Herz der AWO“ mit Gymnastik, Chor, Karteln oder einfach Gesprächen. Unterstützt werde der Transport zum Clubheim im Rettungszentrum vom Toerringhof-Bus.

Für den AWO-Kreisvorsitzenden Helmut Häring ist die Durchführung einer Jahreshauptversammlung in diesem Pandemie-Jahr ein Schritt in Richtung Normalität – auch wenn die Schutzmasken noch lange ein Teil des Alltags sein würden. Den AWO-Ortsverband bezeichnete Häring auch aufgrund seiner vielen Aktivitäten als „Aushängeschild“ des Kreisverbandes. Der gemeinsam von AWO und BRK geführte Wohlfahrtsladen sei „super“ – auch wegen der vielen ehrenamtlichen Helfer. Die Stadt brauche dieses Engagement.

Dritter Bürgermeister Werner Noske sagte, die Mitglieder des AWO-Ortsvereins seien das „Leben in dieser Stadt“.

Kasböck machte auf Erika Burghart aufmerksam: die 98-Jährige ist sei dem ersten Januar 1953 AWO-Mitglied – seit 67 Jahren. Damit gehört Burghart von allen Töginger Mitgliedern am längsten dem Wohlfahrtsverband an.

Geehrt wurden zudem für 35-jährige Mitgliedschaft: Therese Brunner, Maria Joachimbauer, Peter Langer und Klaus Mitterer.

Für 30 Jahre: Erika Adamitz, Ilse Schmitzberger und Ludwig Kammerbauer.

Für 20 Jahre: Heidi Harrer und Cäzilia Huber.

Für zehn Jahre: Christine Schober, Josefine Straubmeier, Agnes Gillhuber und Ingrid Hofbauer.

 

(Der Artikel erschien zuerst im Regionalmagazin inntern.de)

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